Westküste USA – Tipps und Erfahrungen

Written by admin

Es ging nach Los Angeles!

Das war der wohlverdiente Urlaub kurz vor der Masterthesis.
Ein günstiger Flug mit Lufthansa ergattert und los ging es mit der Planung.
Zwei Wochen hatten wir Zeit uns die Westküste Amerikas anzusehen, inklusive Verwandtenbesuche. Leider sind zwei Wochen in den USA wirklich nicht viel, meine aller erste Planung schön mit dem Auto durchs Land zu cruisen ging leider nicht auf.
Dennoch hatten wir eine grandiose Zeit in den USA von der ich jetzt berichten möchte.

Aller erstes Ziel war Los Angeles.
L.A. ist eine wirklich große, wunderschöne Stadt. Einziges Manko: Die Verkehrsanbindung.
Ohne Auto kaum vorstellbar, auch wenn wir trotzdem zum Strand mit der U-Bahn gekommen sind.
Hilfreichster TIpp ist wohl die App UBER – nötig dafür natürlich eine vorhandene Internetverbindung. Mit dieser App könnt ihr ganz leicht angeben wo ihr euch gerade befindet, wann ihr wo abgeholt werden wollt und ganz leicht online bezahlen. Es ist wie Taxi fahren nur viel günstiger.
L.A. hat viel zu bieten, von Beverly Hills, Venice Beach, Malibu und natürlich dem Walk of Fame.
Letzteres war schön zu sehen, aber einmal im Leben reicht das auch vollkommen. Der Walk of Fame ist leider wesentlich unspektakulärer als man es sich, vielleicht auch nur ich, erhofft hat. Dennoch kann man einen Haken auf seiner USA-Liste machen.
Spannend für mich als Modedesignerin war natürlich der Rodeo Drive – Straßen voller Luxusboutiquen. Kein einziger Designer fehlte und die Schaufenster durften meine sich an die Glas drückende Nase kennen lernen.
Malibu und Venice Beach waren sehr erholend – dort kann man definitiv Entspannung und gutes Essen finden. Mein persönlicher Tipp ist der Meditation Garden / Ladeshrine. Dieser Garten soll eine Erholungsort sein, an dem man tatsächlich Menschen findet, die meditieren, lesen oder einfach nur für sich nachdenken. Alle Religionen sind willkommen und sollen Hand in Hand gehen. Es ist ein wirklich schöner und friedlicher Ort! Ein weiterer sehenswerter Ort ist das Griffith Observatory, welches in 300m Höhe liegt und von dem man ganz Los Angeles sehen kann. Unbedingt zeitig kommen und sich den Sonnenuntergang ansehen!

Unser nächstes Ziel hieß: San Francisco!
Ihr könnt ganz günstig Inlandsflüge buchen, wir flogen mit American Airlines und Southwest. Letzteres ist ein „Billigflieger“, der uns aber pünktlich und unproblematisch von A nach B flog. American Airlines war natürlich ein bischen stilvoller mit Fernsehern und unfassbar nettem Personal.
In San Francisco hatten wir nur zwei Tage Aufenthalt und wohnten in Daly City. Mit der U-Bahn fuhr man vielleicht 20 Minuten bis in die Innenstadt nach San Francisco. Daher wirklich meine Empfehlung außerhalb von San Francisco zu buchen, da die Hotel- und sogar Hostelpreise in San Francisco selbst einfach irrsinnig teuer waren.
Die so bekannten Bustouren Hop on Hop off hatte sich für uns persönlich auch sehr gelohnt. Einsteigen wo man will, aussteigen wo man will. Und der Bus fährt wirklich viele Haltestellen an inklusive der Golden Gate Bridge! Außerdem werden euch auch Touren zu Fuß angeboten, die wirklich sehr informativ und sehenswert sind. Dennoch muss man hier beachten dass euer Guide gerne Trinkgeld hätte. Aber da seid ihr schon mit einem Dollar dabei.

Nach San Francisco hieß es „Vegas Baby“!
Ab ins nächste Flugzeug und auf nach Las Vegas. Las Vegas ist ein Spieleparadies für Erwachsene. Man kann sich pleite shoppen, pleite spielen oder einfach sich pleite feiern. Viele Lichter, blinkende Schilder und beleuchtete Hotels warten auf euch und jedes Hotel ist es wert sich man angeguckt zu werden. Beispielsweise ist das Venetian großartig wenn man schon immer mal nach Venedig wollte. Keine Frage – Das Bellagio und seine Fontänen muss man gesehen haben. Es ist ein wunderschönes Gefühl mit mehreren Menschen, seinem Liebsten und grandioser Musik sich ein Wasserspiel angucken zu können. Die Stimmung ist jedenfalls einmalig. Ansonsten ist das Bellagio natürlich auf von innen einen Blick wert. In jeder Saison gibt es ein neues Themengelände, welches prachtvoll und wunderschönen Blumenarrangements dekoriert ist.
Natürlich darf auch eine Sache in Las Vegas nicht fehlen: Eine Show. Wir besuchten die Mindfreak Show von Criss Angel und es war der Hammer. Abgesehen davon, dass seine Show wirklich gut und unterhaltend war, war die Stimmung im Raum durch und durch amerikanisch. Schreiende Menschen, die ihn verehren, lieben und komplett ausrasten? Ja. Das kann man dort finden. Sehenswert!
Wenn man schon in Las Vegas ist , aber kein Auto hat, dem empfehle ich eine Bustour zum Grand Canyon. Diese Touren sind zwar nicht ganz günstig (um die 150 Dollar), aber güntiger kommt ihr mit dem Auto dort auch nicht hin (man bedenke Parkplatzkosten, Eintrittskarten etc.). Wir wurden früh morgens vom Hotel abgeholt, konnten uns im Bus noch ein wenig ausruhen, die Gegend kennen lernen und waren angenehm entspannt am Hoover Dam und anschließend am Grand Canyon.

Der Grand Canyon war mit Abstand meine Lieblingserfahrung bei diesem USA Trip.
Diese Aussicht, diese Natur, dieses Spektakel. Einmalig!

Anschließend ging es für uns wieder zurück nach L.A. und wir verbrachten die restliche Zeit mit Familie und Feiern.
Wir verbrachten noch ein paar Tage in Palm Springs und schauten uns noch den Joshua Tree Park an (schöner Nationalpark, erinnert an den Mars – dort wurden übrigens auch mehrere Mars-Filme gedreht).
Unvergesslich und wunderschön – auch ein großes Dankeschön an meinen Schatz, der uns vieles ermöglicht hat.

Wart ihr schon in den USA?
An der Westküste? Ich freue mich auf Erfahrungen und Tipps :)

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